Rainer ist 53, lebt mit seiner niederländischen Frau Amber und seinem 19-jährigen Sohn Max in der Nähe von Mainz. Bis vor Kurzem war er Vertriebsleiter in einem großen Verpackungsunternehmen. Man kann ihn mitten in der Nacht wecken – für Eis, ein gutes Fußballspiel und einen Roadtrip in einem schicken Auto.
Jan ist 56, lebt in der Nähe von Utrecht in den Niederlanden und ist Geschäftsführer einer Hofladenkette. Ihn sollte man nur wecken, wenn es um guten Wein, ein Padelspiel und ebenfalls einen Roadtrip in einem schicken Auto geht.
Wir teilen also die Leidenschaft für Autos und Abenteuer. Nachdem wir Serpentinen in ganz Europa und schnelle Trackdays genossen haben, ist es nun an der Zeit, unsere Liebe zu Autos und Abenteuer mit dem Panamericana 100-Projekt in die Tat umzusetzen.
Die Panamericana ist die längste Straße der Welt. Sie führt von Ushuaia im Süden Argentiniens bis nach Alaska – 30.000 km, durch 14 Länder und 9 Klimazonen auf zwei Kontinenten.
Unser Ziel ist es, diese berühmte Straße in 100 Tagen zu bezwingen. Allerdings von Süden nach Norden, um die günstigsten Wetterbedingungen zu nutzen. Der Start ist Ende Februar 2025 in Ushuaia, das Ziel in der Prudhoe Bay in Alaska – insgesamt über 30.000 Kilometer. Warum 100 Tage? Das ist unser Tribut an ALS, denn nach einer solchen Diagnose wird Zeit zu einem noch wertvolleren Gut. Außerdem lieben wir Herausforderungen. Und 100 Tage sind eine echte Herausforderung!
Dies ist keine organisierte Reise! Wir kümmern uns um alles selbst, vom Transport des Autos nach Argentinien über die Streckenplanung, Versicherungen, Grenzübergänge – einfach alles.
Ein Porsche 911 wäre zwar fantastisch für die Reise, aber für unseren Zweck nicht ideal. Deshalb haben wir uns für einen Porsche Cayenne entschieden. Das Auto wurde bereits etwas modifiziert, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.
Wir werden mit Sicherheit von der fantastischen Natur, den Sehenswürdigkeiten und den verschiedenen Kulturen begeistert sein. Die Aussicht, uns in 14 so unterschiedlichen Ländern zurechtzufinden, macht uns zwar nervös, aber auf eine positive Art. Und wir werden uns einen lang gehegten Traum erfüllen: die Fahrt auf dieser legendären Straße.
Da wir während unserer Reise in den sozialen Medien präsent sein werden, wollen wir diese Aufmerksamkeit für einen guten Zweck nutzen: die ALS-Forschung. Rainer hat die Auswirkungen dieser schrecklichen Krankheit durch die Erkrankung und Tod seiner Schwiegermutter im letzten Jahr hautnah miterlebt.
Unser Projekt umfasst einen Instagram- und Polarsteps Kanal, YouTube, Website und vieles mehr. Ziel dieser Medienaktivitäten ist es, private und kommerzielle Sponsoren für die Spendensammlung zu gewinnen.